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ISI - Brückenbau

ISI baut Brücken, ISI hilft.

Konkret, kreativ und traumawürdigend.

Wir entwickeln Hilfen...

... in Form von kreativen Stärkungsgruppen für traumatisierte Kinder, Jugendliche und Frauen

Zum Projekt "aufrichten!"

Wir bilden Sie fort ...

... mit Seminaren zur Flüchtlingshilfe. Qualifizieren Sie sich jetzt!

zu den Seminaren

Wir sammeln...

... gelungene Beispiele und kreative Methoden aus der Praxis mit Flüchtlingen als Anregung für Ihre Arbeit

Zu "Best Practice"

Wir diskutieren...

... das Thema Flucht und Trauma sowie "Trauma und Würde" im Baer-BLOG. Sie suchen Informationen?

Zum Blog

Wir schreiben...

... Bücher zu Flucht und Trauma, Traumaweitergabe, Traumabegleitung und Traumatherapie.

Lesen Sie hier!

Wir bieten...

... Vorträge, Seminare und Kompetenztage zum Thema "Flucht und Trauma". Interessiert?

www.baer-frick-baer.de

Transkulturelle Erzählcafés

Das Projekt „Transkulturelle Erzählcafés für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, insbesondere unter Einbeziehung von jugendlichen Flüchtlingen“ wird neue Dialoge zwischen jugendlichen Zugewanderten, v. a. Flüchtlingen, und der Aufnahmebevölkerung ermöglichen.

„Erzählcafés“ sind keine Orte, sondern eine Methode, mit der durch bestimmte Schritte Dialoge initiiert werden können. Diese bewährte Methode soll erstmals in der Jugendhilfe für diese Zielgruppe eingesetzt und verbreitet werden.In Erzählcafés kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und erzählen und diskutieren über ihre Erfahrungen.

 

Unser Erzählcafe findet jeden Mittwoch statt, von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr, im Semnos-Zentrum, Blumenstr. 54a, 47057 Duisburg-Neudorf.

 

Näheres zum Projekt.

 

 

Best Practice

Wir sammeln Beispiele gelungener Arbeitspraxis mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wir werden die Liste stetig um Methoden und Ideen ergänzen und gern auch mit Ihren Erfahrungen anreichern. Holen Sie Sich hier Anregung für Ihre Arbeit!

 

 

Jobcenter macht Flüchtlingshilfe – und wir unterstützen dabei!

Wir wissen, dass traumasensible Flüchtlingshilfe über die direkte Beratungs- und Therapiearbeit hinausgeht. Überall dort, wo Begegnung mit Flüchtlingen stattfindet, können Helfer vor der Herausforderung stehen, auch mit den Folgen von Traumatisierung konfrontiert zu werden. Dies geschieht in Ämtern, Beratungsstellen, Flüchtlingsheimen, Schulen und auch im Jobcenter.
Aus diesem Grund haben wir beim Jobcenter Bielefeld in diesem Jahr eine zweitägige Fortbildung für die Mitarbeiter in der Beratung durchgeführt. Es ging darum, die Berührungsängste zu identifizieren, die aus der Sorge heraus entstehen, Menschen durch Verhaltensfehler womöglich zu re-traumatisieren, und Möglichkeiten des Umgangs damit anzubieten und auszuprobieren. 

„Wie erkenne ich, ob ein Mensch traumatisiert ist?“

„ Was mache ich, wenn jemand weint? Oder aggressiv wird? Oder mich nicht versteht?“

„Wie überbrücke ich die Schwelle zwischen den Verordnungen und dem Wunsch, dem Menschen, der so viel erlitten hat, zu helfen?“

„Wie erkenne ich, welche Hilfen ich noch empfehlen kann, z.B. psychotherapeutische Unterstützung?“

Dies waren nur einige der vielen Fragen, die die Mitarbeiter beschäftigten. 

Das Verständnis darüber, was Traumatisierung ist, was die Folgen davon sein können, wie man Menschen, die Schlimmes erlebt haben, begegnen kann, was hilft und so weiter, war sehr entlastend für die Mitarbeiter des Jobcenters.
Ein weiteres Thema der Fortbildung beschäftigte sich damit, wie die Helfer auch für sich selber sorgen können, um der Überforderung zu begegnen. 
Die Fortbildung beim Jobcenter Bielefeld war ein voller Erfolg, und die Fortbildungsinhalte wurden so interessiert aufgenommen, dass wir in diesem Jahr noch mehrere Folgefortbildungen in dem Haus durchführen werden.