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Newsletter September 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

unser neues Projekt „Superheroes“ ist gestartet. Um was es genau geht und wer mitmachen kann, erklärt Koordinatorin Alice Nierentz im Interview. Und auch im Rheinland stehen wir quasi „in den Startlöchern“: mit einer neuen KTH-Stärkungsgruppe. Darüber hinaus sind Ihre Kreativität und Ihr Engagement gefragt: Für unser kollaboratives Projekt „Stille Republik“ suchen wir noch Mitstreiter - und Mitschreiber. 

Alle weiteren Informationen finden Sie im aktuellen Newsletter.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Team des Instituts für soziale Innovationen (ISI)

 

 

NEUES PROJEKT: „We are Superheroes“

Am 1. Juli startete das neue, auf vier Jahre Laufzeit angelegte Projekt „We are Superheroes“. Mit Unterstützung der Aktion Mensch hat das Institut für soziale Innovationen ein Konzept zur Unterstützung benachteiligter Kinder- und Jugendlicher entwickelt. Alice Nierentz koordiniert die „Superheroes“ und erklärt im Interview die Details des Vorhabens. Sie ist leiborientierte Kunst- und Gastaltungstherapeutin, hat Kunstgeschichte und Malerei sowie Bühnen- und Kostümbild studiert und arbeitete viele Jahre erfolgreich als freie Bühnen- und Kostümbildnerin. Bereits beim Projekt „Aufrichten“ verstärkte sie das ISI-Team durch ihre Arbeit mit geflüchteten Kindern.

PDF-Datei Interview Alice Nierentz

Projektleitung:  Viola Werner
Kontakt: v.wernersoziale-innovationende

Projektkoordination: Alice Nierentz
Kontakt: a.nierentzsoziale-innovationende

Projektseite „We are Superheroes“



KOLLABORATIVES SCHREIB-PROJEKT: „Stille Republik: 100+ Stimmen aus der Quarantäne“

Von Mitte März bis Ende Mai 2020 stand das öffentliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie weitestgehend still. Die schrittweisen Lockerungen der verschiedenen Einschränkungen jedoch bringt die neue Normalität nur langsam zurück in den Alltag. Die anhaltende Krise beeinflusst unser Empfinden des Miteinanders, ganz gleich worauf wir zurückblicken. Ob prominent oder unbekannt, angestellt, freischaffend, studierend oder berentet, ob Topverdiener, Mittelstand oder obdachlos, ob Staatsbürger oder Geflüchteter – die wochenlange Isolation hat nahezu jeden von uns auf sich selbst zurückgeworfen. Doch sind wir tatsächlich einsam, wenn wir gemeinsam für uns sind? Wähnen wir uns gelähmt vor Zukunftsangst oder können wir in der Frage nach dem „Danach“ zusammen Wirksamkeit erzeugen?

Menschen verschiedener Hintergründe an unterschiedlichen Orten der Republik machen sich intensive und tiefgehende Gedanken, die es wert sind, gehört zu werden. Auf der Suche nach dem Gemeinsamen verfolgt das kollaborative Schreib-Projekt „Stille Republik: 100+ Stimmen aus der Quarantäne” in Form von mehr als einhundert kurzen Texten das Ziel, Einblicke in den nicht alltäglichen Alltag der Menschen in Deutschland in Zeiten kollektiver Selbstisolation und globaler Gesundheitskrise zu geben.

Für dieses neue Projekt suchen wir Ihre Stimme!

Wir sammeln Texte unterschiedlicher Art: Gedicht, Brief, Essay, Songtext oder Tagebuchgedanken...
Wie haben Sie die Zeit des Corona bedingten Lockdown erlebt?
Was hat gefehlt, was hat gefallen, wie haben Sie die Zeit verbracht?

Aus der Sammlung vieler Texte von Menschen quer durch die Gesellschaft soll ein Buch werden, das diese – auch historisch besondere Zeit – dokumentieren soll.

Schicken Sie Ihre Texte bis zum 30. Oktober 2020 an: stillerepubliksoziale-innovationende



KOSTENLOSE UNTERSTÜTZUNG: Neue Kreative Stärkungsgruppe (KTH) für alleinerziehende Elternteile und Patchwork-Eltern in Brühl

Besondere familiäre Belastungen bedürfen besonderer Stärkung. Im Rheinland startet deshalb die erste Kreative Stärkungsgruppe (KTH) für Alleinerziehende und Patchwork-Eltern. Ab Ende Oktober bieten die beiden KTH-Gruppenleiterinnen Saskia Parwisi und Martina Ropertz-Zissoldt in Kooperation mit den Familienzentren der Stadt Brühl einen entsprechenden Kurs in der Begegnungsstätte „Mein Lieblingsplatz“.

Das Ziel: in geschütztem Rahmen sollen mit Hilfe von kreativen Methoden stärkende Erfahrungen gemacht werden. Die Teilnehmenden malen, gestalten, bewegen sich mit und ohne Musik.

Konkret geht es

  • um einen kreativen Austausch statt Sprachlosigkeit,
  • um die Stärkung des Selbstbewusstseins statt Verunsicherung,
  • um Kontakt und Begegnung statt Vereinsamung,
  • um Vernetzung und Verbindung statt alleiniger Zuständigkeit/Verantwortung,
  • um Innehalten und Pause machen statt ständigem Funktionieren,
  • um die Pflege der eigenen Bedürfnisse statt Selbstaufgabe,
  • um ein respektvolles Miteinander statt Streit, Ohnmacht, Zerrissenheit.

Kenntnisse in kreativen Methoden sind nicht erforderlich. Die Kosten des Projekts trägt das Institut für soziale Innovationen (ISI).

Kennenlerngespräche: 7. & 10. Oktober 2020
Kurs:
28. Oktober 2020 bis 20. Januar 2021
Termine:
10 Termine, mittwochs 18 bis 20 Uhr (außer 16./23./30.12.2020)
Ort:
„Mein Lieblingsplatz“, Uhlstraße 53, 50321 Brühl
Info und Anmeldung:

Saskia Parwisi (Heilpraktikerin Psychotherapie, Kreative Leibtherapeutin und Tanztherapeutin):
0175 20 10 839
Martina Ropertz-Zissoldt (Dipl. Sozialpädagogin, Leiborientierte Kinder- und Familientherapeutin):
02232 30 31 914
Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Weitere Stärkungsgruppen im Rheinland sind in Planung.



HERBST-PROGRAMM: ISI - Für mich!

Würde und Achtsamkeit mit einer entsprechenden Haltung ins eigene Leben zu integrieren ist sinnvoll - und machbar. Nach einer Corona-bedingten Pause starten wir im Herbst wieder mit unseren Seminaren im Bereich Selbsterfahrung durch. Unter dem Motto „ISI - Für mich!“ bieten wir neben einer fortlaufenden Gruppe zum Thema Würde und Achtsamkeit beispielsweise auch ein Seminar, das Resilienz und Humor in Beziehung setzt. Weitere Themen: Glück und Eigensinn.

Alle Termine gibt es hier.