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10 Jahre "Institut für Gerontopsychiatrie (IGP)"

Vor 10 Jahren endete die erste Fortbildungsgruppe in Kreativer Gerontotherapie. Die Teilnehmer/innen konnten das Gelernte fruchbar in die Praxis einbringen und erhöhten ihre Kompetenz wie ihre Selbstwertschätzung und ihre Arbeitszufriedenheit. Diese Erfahrung nahmen wir zum Anlass, die zahlreichen und vielfältigen Erfahrungen in Praxis und Theorieentwicklung der Begleitung alter Menschen im INSTITUT FÜR GERONTOPSYCHIATRIE (IGP) zu bündeln und damit an die Öffentlichkeit zu treten. Seitdem hat sich viel entwickelt: Fortbildungen, Beratungen, Vorträge, Forschungsprojekte, Modellprojekte, Tagungen, Veröffentlichungen und anderes mehr. Darauf sind wir stolz und danken allen, die daran mitgewirkt haben.

UND es gibt viel zu tun. Demenz ist zwar in aller Munde, aber was es heißt, mit demenziell Erkrankten würdigen umzugehen, ist umstritten. Wir können pflegende Angehörige entlastet werden? Wie kann Gewalt und herausforderndem Verhalten vorgebeugt werden? Was brauchen alte Menschen mit traumatischen Erfahrungen? Viele Fragen brauchen neue und bessere Antworten. Dazu wollen wir beitragen. Auch in den nächsten 10 Jahren. Mindestens.

Dr. Udo Baer, Gitta Alandt

 

"Wenn Worte alleine nicht reichen ... Würde konkret", Fachtag am 19.10.2017 in Duisburg:

Sein Jubiläum feiert das IGP mit einem Fachtag zum Thema "Wenn Worte alleine nicht reichen ... Würde konkret". Neben interessanten Vorträgen von Dr. Udo Baer haben Sie die Möglichkeit, an zwei Workshops Ihrer Wahl teilzunehmen.

Nähere Informationen zum Fachtag

 

 

Wo geht's denn hier Königsberg? — Gitta Alandt in Reken

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragen der Gemeinde Reken und des Vereins Leben im Altern in Reken e.V. referierte Gitta Alandt am 14.03.2017 vor rund zwanzig Interessierten im RekenForum über das Thema (Kriegs)Trauma im Alter.

Ein Drittel aller Menshen, die den zweiten Weltkrieg miterlebten, haben ein schweres Trauma erfahren, zum Beispiel Tod, Vergewaltigung, Todesbedrohung und Verschüttung. Hinzu kommen kriegstraumatische Erfahrungen der Nachkriegszeit, der Vertreibung und Flucht oder im Laufe von späteren Bürgerkriegen wie im früheren Jugoslawien. Zwei Drittel bis drei Viertel aller über 75jährigen sind heute traumatisiert.

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