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Buchempfehlungen

Flucht und Trauma

Wie wir traumatisierten Flüchtlingen wirksam helfen können

Dieses Buch vermittelt Verständnis für Trauma-bedingtes Verhalten, beschreibt die Symptome von Traumafolgen, erklärt den Hintergrund von Trauma-Prozessen und bietet konkrete Hilfestellungen, mit solchen Verhaltensweisen umzugehen. Menschen, die traumatisierte Flüchtlinge begleiten, erhalten Hinweise, wie sie wirksam helfen und die Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft fördern können.

  • Ein unverzichtbares Handbuch für alle Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Flüchtlingen arbeiten
  • Bis zu 800.000 Menschen in Deutschland arbeiten zur Zeit mit Flüchtlingen
  • Basiswissen zum Thema Trauma, Traumasymptome und deren Bewältigung
  • Flüchtlingshilfe ist immer auch Traumahilfe

Bei Interesse können Sie das Buch über Bertelsmann bestellen

Kreative Traumatherapie: Aufrichten in Würde

Methoden und Modelle leiborientierter kreativer Traumatherapie

Wenn ein Mensch sexuelle Gewalt oder andere Traumata erlebt, ist die kognitive Wahrnehmung im Gehirn nicht überlebensnotwendig und geht deshalb in den 'Sparmodus'. Deshalb sind kreativtherapeutische Zugänge mit Musik und Gesten, Tanz und bildnerischem Gestalten oft der Königsweg, um gespeicherte traumatische Erfahrungen, unter denen Menschen nachhaltig leiden, zu erreichen und Möglichkeiten der Hilfe zu eröffnen und zu würdigen. Das Buch besticht durch seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz, der weitergegeben wird, durch handhabbare Praxiskonzepte und die Haltung, die Klient/innen ein 'Aufrichten in Würde' ermöglicht. All das basiert auf ausführlichen Beschreibungen der theoretischen Grundlagen: auf der konsequenten Verknüpfung und Integration von Neurowissenschaften, Säuglingsforschung und Psychotraumatologie mit Leibphänomenologie und Leibtherapie, also mit dem Erleben der traumatisierten Menschen orientierten Diagnostik und Therapie. Ein Buch für alle, die mit traumatisierten Menschen therapeutisch arbeiten oder sie beratend oder unterstützend begleiten.

Bei Interesse können Sie dieses Buch über den Semnos-Verlag bestellen

Wie Traumata in die nächste Generation wirken

Untersuchungen, Erfahrungen, therapeutische Hilfen

Traumatisierte Menschen haben oft alle psychische Kraft dazu verwendet, ihre Erfahrungen, Kriegstraumata und sexuelle Gewalterfahrungen, in sich einzukapseln und vor sich und den anderen zu verstecken – und sie schweigen. Oder sie wollen andere nicht belasten – und sie schweigen. 

Eltern werden so gegenüber ihren Kindern zu Botschaftern des Schweigens. Auch wenn dies menschliche und verständliche, oftmals fürsorgliche Bewältigungsstrategien des Schreckens sind, so sorgt gerade das Schweigen dafür, dass die Traumata an die nächsten Generationen mit nachhaltigen Folgen weitergegeben werden.

Wie dieser Prozess wirkt und woran sich die Traumweitergabe zeigen kann, beschreibt das Autorenpaar ebenso wie die möglichen therapeutischen Hilfen.Zahlreiche Interviews mit Betroffenen der zweiten Generation sowie die Auswertung langjähriger therapeutischer Erfahrungen machen dieses Buch zu einer wertvollen Hilfe für Therapeut/innen und andere professionelle Fachkräfte.

Bei Interesse können Sie dieses Buch über den Semnos-Verlag bestellen

Trauma - "Am schlimmsten ist das Alleinsein danach"

Sexuelle Gewalt - wie Menschen die Zeit danach erleben und was beim Heilen hilft

Gabriele Frick-Baer legt hier die erste gründliche Untersuchung über die „Zeit danach“, die Zeit unmittelbar nach der Erfahrung sexueller Gewalt vor. Ihr Resümee: „Ob Opfer sexueller Gewalt in der Zeit danach Trost, Halt, Parteilichkeit und andere Unterstützung erfahren oder ob sie allein gelassen werden bzw. beschämt und beschuldigt werden, entscheidet wesentlich darüber, ob und wie die Wunde des Traumas heilen kann.“
Aus Interviews betroffener Frauen leitet die Autorin ab, was die Betroffenen wie in der „Zeit danach“ erlebt haben und was sie gebraucht hätten. Daraus entwickelt sie ein erweitertes Verständnis des Traumaprozesses und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis in Therapie, Beratung und traumapädagogischer Begleitung. Entscheidend ist, welche Qualität Begegnungen mit traumatisierten Menschen haben sollten, damit sie heilend und unterstützend sein können: der Klang der Stimmen, die Art der Blicke und andere auch nonverbale spürende Begegnungen.

Bei Interesse können Sie das Buch über den Semnos-Verlag bestellen

Wo geht's denn hier nach Königsberg?

Wie Kriegstraumata im Alter nachwirken und was dagegen hilft

Zwei von drei Menschen, die 1946 und vorher geboren sind, haben traumatische Erfahrungen erleben müssen. Als Zeugen oder als unmittelbar Betroffene, als Erwachsene oder als Kinder. Flucht, Bomben, Todesgefahr, Vergewaltigung, Verlust von Angehörigen und Freunden ... Mit diesen Erfahrungen blieben die Menschen lange allein. Die Folgen verharrten oft lange im Verborgenen, im Alter brechen sie auf. Warum und wie dies geschieht, beschreibt Dr. Udo Baer anschaulich und für alle verständlich. Er zeigt anhand langjähriger Erfahrung auf, was hilft: vor allem die vier Zauberworte „Du bist nicht allein!“ Ein Buch für Betroffene, Angehörige, Pflegende und alle, die verstehen wollen, was viele alte Menschen wirklich bewegt.

Bei Interesse können Sie das Buch über den Semnos-Verlag bestellen

Kriegserbe in der Seele

Was Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft

Kriegserlebnisse und die durch sie verursachten Traumata hinterlassen oft über Generationen Spuren in Familien, ohne dass diese konkret benannt werden können. Dieses Buch zeigt, woran Kriegskinder und Kriegsenkel die Folgen der von den Eltern oder Großeltern »vererbten« Traumata bei sich selbst erkennen. Es bietet konkrete Hilfe an, etwa bei scheinbar unbegründeten Ängsten, nicht zu greifenden Einsamkeitsgefühlen, dem quälenden Gefühl der Liebesunfähigkeit oder übermäßigem Leistungsdruck. Eine Fülle von Übungen helfen, den »Schritt beiseite« aus der Weitergabe von Kriegstraumata zu wagen.

»Wir knüpfen dort an, wo die anderen Kriegskinder- und Kriegsenkel-Bücher aufhören: bei dem, was hilft. Denn die Kette der Traumaweitergabe muss unterbrochen werden, damit nicht auch noch unsere Kindeskinder unter den Kriegsfolgen leiden müssen.« Udo Baer und Gabriele Frick-Baer